Sorgerecht

Das  Sorgerecht umfasst alle Angelegenheiten, die das weitere Leben Ihres Kindes  betreffen. Dazu zählen zum Beispiel:

In vielen Fällen tragen beide Eltern die Sorge gemeinsam. Das Kindeswohl steht dabei immer im Mittelpunkt.

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FAQ's

Adoption

Wie finde ich meine leiblichen Eltern?

Adoptionsvermittlungsstellen helfen bei der Suche nach den leiblichen Eltern. Die vorhandenen Unterlagen können dem Adoptivkind ab dem 16. Geburtstag, ohne weitere Zustimmung, ausgehändigt werden.

Das Adoptivkind hat unter anderem das Recht, einen Einblick in die Adoptionsakte zu erhalten. Zusätzlich kann man Informationen zur eigenen Abstammung über einen Antrag beim Geburtsstandesamt erhalten. In der Regel geht aus dem Geburtseintrag hervor, wer die leiblichen Eltern, oder zumindest die leibliche Mutter, sind, sowie der Wohnort der Eltern zum Zeitpunkt der Adoption.

Adoption

Kann man sich selbst adoptieren?

Neben der Einwilligung der Eltern ist die Einwilligung des Kindes erforderlich. Ein Kind über 14 Jahre muss selbst in die Adoption einwilligen. Der gesetzliche Vertreter muss dieser Einwilligung zustimmen. Für ein Kind unter 14 Jahren kann nur der gesetzliche Vertreter einwilligen.

Umgang / Sorgerecht

Wer hat Anspruch auf Umgang mit einem minderjährigen Kind?

Kraft Gesetzes sind die Kindeseltern, Großeltern, Geschwister sowie Pflegepersonen dem Grunde nach umgangsberechtigt. Aber bereits die Regelung eines Umgangs zwischen Eltern und dem Kind neben einem Umgangskontakt zwischen Elternteil und Kind kann Probleme bereiten. Unter Berücksichtigung von Freizeitaktivitäten des Kindes kann es schlicht ein terminliches Problem sein, auch den Großeltern einen Umgang einzuräumen.

Umgang/Sorgerecht

Was ist der Unterschied zwischen Sorge-und Umgangsrecht?

Umgangsrecht und Sorgerecht: Unterschied bei der gesetzlichen Bewertung. Grundsätzlich gilt: Das Sorgerecht besteht unabhängig vom Umgangsrecht und umgekehrt. Jeder Elternteil, ob sorgeberechtigt oder nicht, hat ein Umgangsrecht mit seinem Kind. Umgekehrt hat das Kind ein Umgangsrecht mit jedem Elternteil.

Sorgerecht

Kann man Vormund für das Kind des Partners werden?

Ein Kind erhält einen Vormund, wenn es nicht unter elterlicher Sorge steht. Zuerst ist daher die Frage zu klären, wer die elterliche Sorge hat, bevor die Frage einer Vormundschaft geklärt wird. Stirbt bei gemeinsamer elterlicher Sorge ein sorgeberechtigter Elternteil oder wird ihm die elterliche Sorge für das Kind durch das Familiengericht entzogen, so übt der andere sorgeberechtigte Elternteil die elterliche Sorge allein aus. Stirbt ein Elternteil, dem die Sorge allein zusteht, oder wird ihm die elterliche Sorge für das Kind durch das Familiengericht entzogen, prüft zunächst das Familiengericht, ob dem nichtsorgeberechtigten Elternteil die Sorge zu übertragen ist. Das Familiengericht überträgt die Alleinsorge auf den nichtsorgeberechtigten Elternteil, wenn dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht. Kommt das Familiengericht zu dem Ergebnis, dass die elterliche Sorge nicht auf den anderen Elternteil übertragen werden kann, wird eine Vormundschaft notwendig. In diesem Fall oder wenn auch der andere Elternteil zum Beispiel verstorben ist, kann auch der Partner Vormund für das Kind werden. Ein sorgeberechtigter Elternteil kann auch durch ein Testament (letztwillige Verfügung) festlegen, dass der Partner als Vormund eingesetzt werden soll, wenn ein anderer sorgeberechtigter Elternteil nicht vorhanden ist oder das Familiengericht die elterliche Sorge nicht auf den anderen Elternteil überträgt, sondern einen Vormund einsetzt. In diesem Fall ist das Gericht normalerweise an die Benennung gebunden. Durch die Benennung des Partners kann der andere Elternteil für den Fall des Todes aber nicht von vornherein von der elterlichen Sorge ausgeschlossen werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Stiefkind-Adoption in Frage kommen. Dabei adoptiert ein Ehepartner oder Lebenspartner das leibliche Kind seines Ehegatten.

Sorgerecht

Wer bekommt das Sorgerecht im Fall der Trennung?

Sind Eltern gemeinsam sorgeberechtigt und trennen sich, so besteht die gemeinsame Sorge fort, unabhängig davon, ob sie verheiratet sind oder nicht. Sie müssen weiterhin alle wichtigen Angelegenheiten gemeinsam entscheiden.

Alle FAq's

Mehr zum Thema

gesetzliche Vertretung

Nach § 1629 BGB sind die Eltern die gesetzlichen Vertreter ihres Kindes.

Zum Beitrag

Personensorge

Bei der Personensorge geht es insbesondere um die Pflicht der Eltern, zum Wohl ihres Kindes zu handeln.

Zum Beitrag

Aufenthaltsbestimmungsrecht

Das Aufenthaltsbestimmungsrecht ergibt sich aus § 1631 BGB und ist Teil des Sorgerechts.

Zum Beitrag

Gesundheitssorge

Das Sorgerecht umfasst auch die Gesundheitsfürsorge für das Kind. Der Aufgabenkreis der Gesundheitssorge umfasst alle Bereiche der Medizin.

Zum Beitrag

Vermögenssorge

Bei der Vermögenssorge müssen Eltern für das Vermögen, z.B. Grundbesitz oder Wertpapiere, des Kindes sorgen, d.h:

Zum Beitrag

Weitere Spezialisierungen

Adoption

Adoption bezeichnet die Annahme einer Person durch eine andere Person oder durch ein Ehepaar als Kind.

Adoption

Ehevertrag

Unter einem Ehevertrag versteht man einen privatrechtlichen Vertrag zwischen zwei Eheleuten, ...

Ehevertrag

Güterrecht / Zugewinn

Das Güterrecht ist die gesetzliche Regelung der vermögensrechtlichen Beziehungen der Ehegatten und wird in den §§ 1363–1563 BGB geregelt.

Güterrecht / Zugewinn

Scheidung

Nach §§ 1564 S. 1, 1565 Abs. 1 S. 1 kann eine Ehe auf Antrag eines Ehegatten oder beider Ehegatten geschieden werden, wenn ...

Scheidung

Umgangsrecht

Ein Kind hat ein Recht auf Umgang mit beiden Elternteilen und jeder Elternteil hat das Recht und die Pflicht zum Umgang mit dem Kind.

Umgangsrecht

Unterhalt

Der Unterhalt ist dem Grunde nach eine Leistung an einen Bedürftigen (meist in Geld), ...

Unterhalt

Vormundschaft, Betreuung, Pflegschaft

Ein Minderjähriger erhält gemäß § 1773 Abs. 1 BGB einen Vormund, wenn ...

Vormundschaft, Betreuung, Pflegschaft

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